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Presse/Stellungnahmen

 

13.03.2012
Presseaussendung des ÖDKH bezüglich Uneinigkeiten  in der Tertiärisierung der Ausbildung aller PädagogInnen
http://elementarbildung.blogspot.com/2012/03/odkh-presseaussendung.html



02.03.2012
"Kindergärtnerinnen sind gierig nach Informationen"
http://diepresse.com/home/bildung/schule/kindergarten/736504/Kindergaertnerinnen-sind-gierig-nach-Informationen?_vl_backlink=/home/index.do



23.01.2012
Industriellenvereinigung: Neue Plattform will Österreich zum Bildungsweltmeister machen:

 
http://www.iv-net.at/b2731/neue-plattform-zukunftbildung-will-oesterreich-zum-bildungsweltmeister-machen/



23.01.2012
Standard:  Neue Plattform - Die Weltmeister im Sandkasten

 
http://derstandard.at/1326503477037/Bildungsreform-notwendig-Neue-Bildungsplattform-fordert-Bundeskompetenz-im-Elementarbereich



23.01.2012
Die Presse: Kindergarten: Plattform fordert Bundeskompetenz

http://diepresse.com/home/bildung/schule/726048/Kindergarten_Plattform-fordert-Bundeskompetenz?_vl_backlink=/home/bildung/index.do



03.01.2012
Stellungnahme des ÖDKH zum Entwurf der 15a Vereinbarung über die frühe sprachliche Förderung.
hier finden sie die Stellungnahme des ÖDKH



09.06. 2011
die Plattform EduCare reagiert auf die Aussage vom Gemeindebundpräsidenten Herrn Mödlhammer, der die Dabatte um die Akademisierung von Kindergartenpädagignnen  für überflüssig hält.
hier finden sie den offenen Brief zur Presse-Aussendung



09.06.2011
Offener Brief
zur Presse-Aussendung bzw. der Pressekonferenz des Österreichischen Gemeindebundes
und deren Präsidenten Helmut Mödlhammer


Offener Brief
zur Presse-Aussendung
bzw. der Pressekonferenz des Österreichischen Gemeindebundes und deren Präsidenten Helmut Mödlhammer

Gemeinden lehnen Akademisierung der Kindergartenpädagoginnen ab
Gemeindebundpräsident Mödlhammer hält die Debatte um die Akademisierung von KindergartenpädagogInnen für überflüssig.

 

Meint Präsident Mödlhammer auch, dass es überflüssig ist darüber nachzudenken, warum noch immer so viele Kinder mit 14 nicht sinnerfassend lesen und schreiben können und warum es immer noch nicht gelungen ist, die Bildungskarrieren von Kindern von denen der Eltern zu entkoppeln? Hat er jene Studien gelesen, die belegen, dass für zu viele Kinder die Bildungskarriere mit dem Eintritt in die Schule auch schon wieder beendet ist, weil der Start misslungen ist!

Die österreichische Regierung hat erkannt, dass allen Kindern – auch jenen die nicht in eine fürsorgliche und gebildete Familie hineingeboren werden - ein guter Start in das Schul- und Berufsleben ermöglicht werden muss und hat aus diesem Grund das verpflichtende Kindergartenjahr eingeführt.

Der Kindergarten als elementare Bildungseinrichtung braucht bestens ausgebildete PädagogInnen.

„Die Ausbildung von PädagogInnen für Kinderbetreuungseinrichtungen soll frühestens mit 18 Jahren beginnen und mindestens 3 Jahre dauern.“ Diese Mindestanforderung an die Ausbildung von PädagogInnen wurde als Zielvereinbarung 1996 in einem Zielkatalog vom EU-Netzwerk „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ festgelegt. Zur Umsetzung waren 10 Jahre anberaumt – also 2006!

Die meisten EU-Länder haben sich daran gehalten und ihre Ausbildungen verändert - Österreich nicht!

Wir sind mittlerweile gemeinsam mit Malta das einzige EU-Land, das seine PädagogInnen für den ersten Bildungsabschnitt im Leben jedes Kindes auf der Sekundarstufe ausbildet und das einzige Land weltweit, das meint, dass es möglich ist, 14 Jährige zu PädagogInnen auszubilden.

Die Kindergartentante gibt es nicht mehr!

Das „neue“ Berufsverständnis, das sich in den letzten 2 Jahrzehnten herausgebildet hat, hat wenig mit dem zu tun, was sich viele Bürgermeister vorstellen!
Die Tante, die ein bisschen mit den Kindern spielt, bastelt und singt gibt es nicht mehr.

Die Erkenntnis hat sich durchgesetzt, dass Bildung lange vor der Schule beginnt und dass es deshalb wichtig ist, für die Jüngsten der Gesellschaft die bestqualifiziertesten Kräfte auszubilden.

Österreichs KindergartenpädagogInnen gehen nicht in den Beruf

Ein Großteil der AbsolventInnen der bisherigen Ausbildung an der 5-jährigen BAKIP (zwischen 80% in den großen Städten und 40% am Land) üben ihren Beruf nicht aus. Sie haben in ihrer Ausbildung gelesen, gehört und erlebt, welche Aufgaben sie zu bewältigen haben. Viele 19-Jährige fühlen sich überfordert, erstverantwortlich für die weitere Bildungs- und Berufslaufbahn von Kindern zu sein und das zu einem schäbigen Gehalt und unter unzureichenden Rahmenbedingungen.

Wenn Gemeindebundpräsident Mödlhammer meint, dass es wichtiger wäre darüber nachzudenken, „wie wir die hohe Qualität und die guten Standards halten können“, dann kann er damit wohl nicht die Kinderbetreuungseinrichtungen meinen! Wir sind meilenweit von den national und international geforderten Qualitätsstandards entfernt - die Ausbildung, aber auch die Rahmenbedingungen betreffend!

Entbehrliche Zurufe

Wir von der Plattform EduCare wollen den Herren und Damen Bürgermeister nicht erklären, welche Qualifikation sie für ihren sicherlich herausfordernden Beruf brauchen.

Wir wollen aber auch nicht, dass uns erklärt wird, welche Ausbildung für KindergartenpädagogInnen die geeignetste ist und daher halten wir solche Zurufe für entbehrlich.


 

Aussender

 

Plattform EduCare

 

Postadresse:
        Krausegasse 7a/10
        1110 Wien
        ÖSTERREICH
Telefon: +43 (664) 73592265
Faxnummer: +43 (1) 7485469
E-Mail:
Pressedienst@Plattform-EduCare.org

 

 

 

Kontaktdaten

 

Name Mag.a Dr.in Heidemarie Lex-Nalis,

Funktion: Koordinatorin der Arbeitsgruppe Aus-, Fort- und Weiterbildung und Mitglied der Steuergruppe der Plattform EduCare
Adresse: 1110 Wien, Krausegasse 7a/11
Telefon: +43 (664) 4634580
E-Mail: Heide.Lex-Nalis@Plattform-EduCare.org 
Internet: http://www.plattform-educare.org/mitgliederdetails2.htm#Lex-Nalis

 

 

 

Firmenportrait

 

Die Plattform EduCare versteht sich als Arbeitsgemeinschaft von Pädagoginnen und Pädagogen, Trägerorganisationen, Interessensgemeinschaften sowie von Eltern und engagierten Einzelpersonen aus dem elementaren und außerschulischen Bildungsbereich
Hinter der Plattform EduCare steht keine staatliche, kirchliche, politische oder private Organisation. Sie wird getragen vom gemeinnützigen
Verein zur Förderung der Elementarpädagogik. Die Koordination des Netzwerkes der Plattform EduCare wird vom Steuerteam wahrgenommen.

 

 



15.05.2011
Stellungnahme: Freizeitpädagogik



20.04.2011
Stellungnahme: Bildungsplan für die 5-6 Jährigen